yoga. schreibtraining. malerei
mag. eva karel
YOGA



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wie kam's?

 

Mit 19 ging ich für ein Jahr nach Sri Lanka. Ziel: buddhistische Nonne werden. Ich verbrachte während dieser Zeit 6 Monate in einem Meditationszentrum und kam dort erstmals in Kontakt mit Yoga. Seither stecken wir unter einer Decke - es  hat mich nie wieder losgelassen. Ich wurde keine Nonne, sondern Yogalehrerin. :-)

Meiner Zeit in Sri Lanka folgten mehrmonatige Aufenthalte in Indien, während derer ich mich fast ausschließlich mit Yoga beschäftigte. Als ich schließlich 2003 eine einjährige Weltreise antrat, stand auch hier Yoga im Vordergrund. Unter anderem belegte ich einen 2-monatigen YogalehrerInnen-Ausbildungskurs bei Nicky Knoff an der Cairns Yoga Academy, Queensland, Australien. Dort wurde mir das Yogalehrer Zertifikat "Registered Yoga Alliance 200 Hours Certification R.Y.T.200" verliehen.  Ich habe nie wieder zu unterrichten aufgehört. Ich habe mich mit vielen verschiedenen Yogastilen auseinandergesetzt, bin in so manche Schule eingetaucht, doch irgendwie passte nichts vollkommen. Also warf ich alle Erfahrungen in den Mixer, rührte ordentlich um, tüftelte, probierte aus, verwarf und entwarf. Jahrelang. Und schließlich kam mein ganz eigener Zugang dabei heraus. Eine einzigartige, weiche und doch präzise Yogapraxis.

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behutsam erforschen

Ich wurde ursprünglich in der Iyengar-Yogatradition ausgebildet. Mein heutiger Zugang zu den Asanas (Körperhaltungen) baut auf der Präzision dieses Systems auf, ist jedoch um viele kreative, weiche, feminine Aspekte erweitert und maßgeblich inspiriert von meiner zutiefst undogmatischen Lehrerin Paddy McGrath, deren Unterricht auf Vanda Scaravelli und Angela Farmer rekurriert. Ich halte die Übungen oftmals nicht statisch, sondern füge kleine, sanfte Bewegungen innerhalb der Positionen ein. Es wird also nicht stur in eine Richtung gedehnt, die Dehnung wird vielmehr von verschiedenen Richtungen angepirscht. Es ist ein stetes Annähern und wieder Loslösen, ein behutsames Erforschen der Übungen. Nicht die perfekte Position, sondern das Erforschen unserer Selbst steht im Vordergrund.  So sehr ich mich an den uralten Lehren des Yoga orientiere, so sehr lasse ich auch Neues einfließen. So sehr ich zunächst Präzision als Grundlage unterrichte, so sehr spiele ich im nächsten Schritt mit den Übungen, gehe vom rationalen „Richtig-Machen“ der äußeren Form hin zum Fühlen, zum instinktiven Tun. 

Ich wehre mich unheimlich gegen Dogmen. Ich will keine sture Perfektionssucht, keine Realitätsflucht, sondern Integration von Yoga in unsere Leben hier und jetzt. Lebensfreude statt Leistungsdruck. Mein Ziel ist, die Sensibilität für den eigenen Körper verfeinern, sich selbst mehr zu spüren und Menschen zu Lebensfreude zu verführen. 


 

 

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